Der Dirigent
Daniel Grossmann wurde 1978 in München geboren. Ab dem
5. Lebensjahr erhielt er Klavier-, später auch Cello- und Gambenunterricht.
Seine Dirigierausbildung begann 1993 bei Dr. Hans-Rudolf Zöbeley in München
und wurde im weiteren an der Metropolitan Opera New York bei Scott Bergeson
und an der Liszt Ferenc Akademie bei Professor Ervin Lukács in Budapest fortgesetzt.
1997 debütierte er mit Pergolesis Oper „La serva padrona”. Seitdem dirigierte er
zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, unter anderem mit dem Barockensemble „Capella Savaria”, den Ungarischen Philharmonikern Debrecen, dem
Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und dem Failoni Kammerorchester der
Ungarischen Staatsoper Budapest.
Seit 2000 ist er ständiger Gastdirigent des Jüdischen Sommer-festivals in Budapest,
wo er 2003 Mendelssohns Violinkonzert mit Igor Oistrach aufführte. Das Konzert
wurde vom Ungarischen Rundfunk und dem Ungarischen Fernsehen ausgestrahlt.
2004 gründete Daniel Grossmann das Ensemble28, das sich auf historische
Aufführungspraxis spezialisiert hat. Mit diesem Orchester spielte er Beethovens
3. Symphonie in eben jenem Saal auf CD ein, in dem die Uraufführung des Werkes
unter Leitung des Komponisten stattfand. Die Aufnahme wurde in der Besetzung
der Uraufführung mit 28 Musikern gespielt.
Im Frühjahr 2005 erschien seine zweite CD mit Werken von Marc Neikrug und
Viktor Ullmann bei Enja-Records München.
2005 initiierte Daniel Grossmann das Orchester Jakobsplatz der Israelitischen
Kultusgemeinde München.